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Reif für den Oscar: Filmmode aus Hollywood

Alice im Wunderland

Alice im Wunderland

Es wird leicht übersehen in all dem Theater um die Hollywoodstars, aber es werden auch Oscars an Kostümbildner vergeben – in der Kategorie “Beste Kostümausstattung”.

True Grit

True Grit

Anwärter sind dieses Jahr “Alice im Wunderland”, “True Grit”, und “The King’s Speech”, “I Am Love” und “Tempest”.
Das “Fashion Institute of Design and Merchandising Museum” in Downtown Los Angeles zeigt jetzt eine Auswahl an Stücken aus diesen nominierten Filmen – und anderen, nicht-nominierten, aber dennoch interessanten Film-Highlights des letzten Jahres, wie z. B. “Burlesque” und “Prince of Persia – Der Sand der Zeit”.

Hier kommt ein bisschen Insiderwissen aus der Kostümwelt:

The King's Speech

The King's Speech

Für “The King’s Speech” wurde Original-Kleidung aus den Dreißiger Jahren verwendet, für “True Grit” stellten die Kostümbildner Kleider im Stil des letzten Jahrhunderts her, die dann durch Spezialverfahren auf “alt” getrimmt wurde. Zudem wurde eine aufwändige Recherche betrieben, um herauszufinden, welche Kleidung die Menschen damals im Jahre 1860 in Arkansas trugen.
In manchen Filmen steckt also neben einem (hoffentlich) guten Plot tatsächlich viel mehr.

Die “19th Annual Art of Motion Picture Costume Design” läuft noch bis zum 30. April. Der Eintritt ist frei.

Fashion Institute of Design and Merchandising Museum and Gallery, 919 S. Grand Avenue, Los Angeles, CA 90015

Fashion Institute of Design: "Burlesque"

Fashion Institute of Design: "Burlesque"

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Im Gespräch mit Mariel Hemingway



Mariel Hemingway ist die Enkelin des berühmten Schriftstellers Ernest Hemingway. Ihren berühmten Großvater hat sie nie persönlich kennengelernt, denn der hatte sich bereits einige Monate vor ihrer Geburt das Leben genommen.
Als Kind pflegte sie ihre krebskranken Mutter. Eine ihrer beiden Schwestern litt an einer Geisteskrankheit.
Mit 16 wurde sie für ihre Rolle in “Manhattan” für einen Oscar nominiert.
Mariel kennt Hollywood in- und auswendig, war einst eine Verfechterin des Schlankheitswahns, litt an Essstörungen und suchte nach Antworten in ihrem Leben.

In ihrem Erforschen der menschlichen Fähigkeit, in schwierigsten Umständen über sich selbst hinauszuwachsen, ist sie ganz unverkennbar eine Hemingway.

Ich sprach mit ihr über ihr Leben in Hollywood.

DANA HEIDNER: Sie leben bereits seit einer Weile in Los Angeles, hatten großen Erfolg als Mehr…!

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Esoterische Kunst aus L.A. – Kelly Lynn Kimball

CLEARING by Kelly Lynn Kimball

Kelly Lynn Kimball hatte schon eine Weile lang von Leinwänden, Farben und Formen geträumt. Ursprünglich verdrängte sie es, dachte, das seien nur “dumme Träume”, denn ihr Leben, so glaubte sie, würde karrieremäßig in eine andere, mehr verstandesbetonte Richtung gehen. Sie studierte Medizin.
Dann, vor rund sieben Jahren, zog sie von Michigan nach Los Angeles.
Als sie in einem Kunstladen in L.A. Ölpastellfarben fand, und dazu Beispiele von Kunstwerken, die damit gezeichnet wurden, erkannte sie, dass sie die ganze Zeit von genau diesen Farben geträumt hatte.

Kelly Lynn erzählt mir, dass sie sich in Gesellschaft gern zurücklehnt und beobachtet, wie Menschen kommunizieren, was zwischen ihnen vorgeht. Sie zieht es vor, sich nicht an den Labels und den Titeln der Leute zu orientieren – den Ideen, die sie von sich selbst haben, um in dieser Welt zu funktionieren. Es ist die Gefühlswelt, die sie interessiert: “Ich finde es wundervoll, wie ein einfaches Foto Menschen von einem Moment auf den anderen zu Tränen rühren kann. Das ist es, wo die wahre Kraft liegt. Aber Leute respektieren das nicht genug, denn das sind emotionelle Gefilde.”
Für Kelly Lynn sind ihre Gemälde keine Gegenstände. Sie wurden zu Wesenheiten: “Ich habe sie hier gerade fertiggestellt”, bemerkt sie im Vorübergehen und deutet auf ein erstaunliches Kunstwerk in schillernden Farben, das am Boden an der Wand lehnt. “Sie hat noch keinen Namen.”

LOVE by Kelly Lynn Kimball

LOVE by Kelly Lynn Kimball

Die Kunstwerke werden nicht wie üblich rechts unten signiert, sondern auf der Rückseite. Auf diese Weise können die Leute sich in ihre Kunst miteinbezogen fühlen, das Bild in genau dem Winkel aufhängen, von dem sie denken, dass es “passt”.
Ihre Werke sind hübsch anzusehen. Aber sie haben auf den Betrachter auch eine hypnotische Wirkung. Einige Farben sind, dank ihrer Technik, fast unmöglich zu definieren und scheinen galaktisch, nicht von dieser Welt.
Und doch, die meisten ihrer Kunden, die zur Zeit ihre Werke kaufen, kommen von einem sehr kopfbetonten Berufsfeld: Anwaltskanzleien.
Kelly meint: “Meine Werke sind neutral. Anwälte mögen Neutralität. Und sie sind abstrakt, können viele Interpretationen haben. Die Sicht eines jeden ist richtig.”
Wenn sie eine Ausstellung hat, macht sie eine Erfahrung, die viele Künstler gut kennen: Die Leute fragen sie: “Was ist die Bedeutung hinter diesem Gemälde?” Sie antwortet mit einer Gegenfrage. Einige lieben das, erzählt sie, während andere sichtlich verärgert reagieren, denn, so glauben sie, “es muss doch einen richtigen Weg geben.”

GoGreen Collection Kelly Lynn Kimball Heart Chakra Center of Self Respect

GoGreen Collection Kelly Lynn Kimball Heart Chakra Center of Self Respect

Kelly Lynn kreiert auch Schals in Farben, die dem entsprechen, was esoterisch interessierte Menschen als “Chakren” bezeichnen. Eine Boutique in Beverly Hills verkauft sie für 170 Dollar pro Stück. Jeder Schal wird mit einer Karte verkauft, die die Absicht hinter der jeweiligen Farbe verrät. Am Ende unseres Interviews sticht mir persönlich eine Farbe ins Auge: Phoenix Collection. Wurzelchakra und Sakralchakra, rot und orange: Der Ort, von dem Feurigkeit fliesst. Die Position, von der jemand Menschen erreichen zu versucht. Ausdehnend durch kreative Kräfte & mit Hinblick und Bezug auf andere.
Kelly Lynn sagt: “Es ist ein hohes Ziel, aber mein Wunsch ist, dass ich in meinem kleinen Teil dieser Welt positiven Wechsel bewirken kann.”

Für Kelly Lynns Webseiten klicken Sie hier und hier oder hier.

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Traumfabrik Los Angeles


Hollywood. Ein Name, der ein perfektes Image vor dem inneren Auge entstehen lässt: Glamour. Welterfolg. Millionen, ach was, Milliarden von Dollar. Lamborghinis, Ferraris und Bentleys. Sommer, das ganze Jahr über. Palmen. Erfolg.
Endlich! Anerkennung.
Das ist das Image, das jedes Jahr Tausende von hoffnungsvollen Schauspielern nach L.A. ziehen läßt. Sie kommen aus den gesamten USA, vielen englischsprachigen Ländern und aus West- und Osteuropa. Neuankömmlige in der Stadt werden als “fresh off the bus” bezeichnet. Das ist ziemlich gleichbedeutend mit “grün hinter den Ohren, naiv, ahnungslos mit großen Augen in die Welt schauend.” Die Welt, die L.A. ist.

Ich war heute in einem Telekommunikationsladen in Hollywood. Dort Mehr…!

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Hollywoods Neuschwanstein: Chateau Marmont

Chateau Marmont

Das Chateau Marmont ist Hollywood-Glamour pur, und es gibt gut wie keinen namhaften Hollywood-Star, der dort noch nicht übernachtet hat.
Und so kann es gut sein, dass Ihnen dort in der Lobby Leonardo DiCaprio, George Clooney, Natalie Portman, Kristen Stewart oder Katy Perry und Russell Brand über den Weg laufen. Vielleicht können Sie ja dennoch davon absehen, um ein Foto für die Oma zuhause zu betteln: auch Stars haben mal Feierabend;) Aber gucken, ja, gucken ist natürlich erlaubt.

Das Chateau Marmont wurde 1927 erbaut und ist seit Jahrzehnten ein Treffpunkt der Stars: Greta Garbo lebte dort eine Weile lang, Marilyn Monroe und Marlene Dietrich gingen damals ein und aus. John Belushi machte es sich dort offenbar etwas zu “gemütlich” und starb 1982 an einer Überdosis, und Mode-Fotograf Helmut Newton verbrachte dort stets die Wintermonate, bis er, 84-jährig, im Januar 2004 hinter dem Steuer seines Cabriolets einen Herzinfarkt erlitt und gegen eine Wand in der Hoteleinfahrt raste.

Bungalow Marmont

Bungalow Marmont

Das Hotel bietet normale Zimmer (ab rund 400 Dollar pro Nacht sind Sie dabei), Suiten (ab 600 Dollar), Penthouses
(ab 2000 Dollar) und Bungalows (2500 Dollar). Die Mega-Stars mieten sich vorzugsweise in den Penthouses und den Bungalows ein: man fühlt sich dort eher wie in seinem eigenen kleinen Luxus-Häuschen als in einem Hotel.

Das Chateau ist, kaum zu glauben, nicht das teuerste Hotel von Los Angeles, und auch nicht das eleganteste, aber es hat dem Besucher eine Menge Geschichten zu erzählen. Es lohnt sich, diesem Wahrzeichen Hollywoods einen Besuch abzustatten. Sehr zu empfehlen sind dort auch das hoteleigene Restaurant mit erstaunlich humanen Preisen (Hauptgerichte ab 20 Dollar) und die Bar Marmont (mit leckeren Martinis und Gerichten ab 16 Dollar).

Eines sollten Sie, der sie im Märchenland wohnen, wissen: Hollywood hat eine unstillbare Sehnsucht nach Schlössern und antiken Burgen und erstarrt in Ehrfurcht vor Bauten, die im und vor dem Mittelalter errichtet wurden. Die U.S.A. sind ein junges Land. Ein Land wie Deutschland aber ist für den Amerikaner das echte “Fairytale-Country”. Hollywood hat schon immer versucht, diesen Zauber nachzubauen. Was seinen ganz eigenen Charme hat. Und doch: obwohl es aufregend ist, in Los Angeles zu leben, haben echte Märchenschlösser doch etwas zu vermitteln, das Hollywood nur imstande ist, nachzustellen. Aber, was erwarten Sie? Das ist eben Hollywood.

Natalie Portman auf dem Weg ins Chateau Marmont

Natalie Portman entering Chateau Marmont

Hotel Marmont, 8221 Sunset Blvd, Hollywood, California 90046

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Re-Release: Ralf Bauer – Star mit Seele

Ralf Bauer: hinter diesem Namen verbirgt sich ein Schauspieler, der in deutlichem Gegensatz zu den Stars steht, die mit Skandalen von sich reden machen – er wendet er sich nach innen und arbeitet an seiner Spiritualität.

Ralf Bauer hat nun, zusammen mit Gary Quinn, seinem spirituellen Lehrer aus Los Angeles, eine Entspannungs-CD veröffentlicht. Der Titel lautet: “Mein Entspannungsprogramm für zu Hause und unterwegs”. Es ist tatsächlich ein ganzes Programm mit zahlreichen Tipps und Tricks.
Man findet zum Beispiel bekanntlich keinen (guten) Schauspieler, der nicht auf Stimm- oder Atemübungen schwört. Immerhin ist die Stimme eines der wichtigsten Mittel zum Ausdrücken von Emotionen. Was also tut man, wenn man kurz vor einem Auftritt steht und die Stimme vor Lampenfieber versagt? Ralf Bauer plaudert aus dem Nähkästchen: wir lernen Atemübungen kennen, die Schauspieler in Situationen wie diesen anwenden. Was steckt sonst noch drin? Lesen Sie weiter: ich hatte Gelegenheit, ein kurzes Interview mit Ralf Bauer zu führen.

Dana Heidner-Krueger: Sie haben diese Entspannungs-CD gemeinsam mit Gary Quinn gemacht, einem Life-Coach aus Los Angeles. Warum Gary?

Ralf Bauer: Ich habe sofort Mehr…!

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Bitte beamen: Kunst in L.A. mit Mr. Spocks Lehrer


Als Schmelztiegel der amerikanischen Unterhaltungs-Kultur ist L.A. natürlich ganz vornedran, wenn es um Kunstausstellungen geht.
Der Kunstliebhaber weiss jedoch, dass ihm Kunst hier nicht so offensichtlich um die Ohren gehauen wird wie in Städten wie New York und Chicago. Hier wetteifern kleine Galerien mit Dinosauriern wie dem Getty Museum und dem MOCA (Museum of Contemporary Art) um die Gunst der Besucher. Die Anzahl der “großen” Museen kann keinesfalls mit der in anderen amerikanischen Großstädten mithalten – aber das ist gut so, denn Los Angeles ist die Stadt der Pop-Kultur, und deshalb braucht sie keine beeindruckenden alt-ehrwürdigen Kunsttempel, in denen der Besucher nicht mal zu flüstern wagt.
Der legére, entspannte California-Stil wirkt sich eben auch auf die Kunstszene aus.

Robert Heinecken war ein Fotograf und Künstler, der aus Denver/Colorado stammte und nach seiner Zeit als Pilot im U.S.-Marine Corps in den fünfziger Jahren Kunst an der University of California (UCLA) studierte.
Später, in den Siebzigern, sollte er dort selbst Kunst unterrichten. Einer seiner – begeisterten – Schüler war damals Leonard Nimoy, der ihn als größten Einfluss in seinem Leben als Künstler bezeichnete. Ja, genau, DER Nimoy, der in “Raumschiff Enterprise” die Rolle des Mr. Spock spielte. Die wenigsten wissen, dass “Mr. Spock” ein begeisterter Fotograf ist, der weltweit erfolgreich Ausstellungen in hochkarätigen Kunstgalerien gibt.

Heinecken benutzte eine für damals sehr innovative Methode: er ließ sich von Abbildern der damaligen Kultur beeinflussen und bearbeitete sie. Jeder, der ein “Sucker” für die Kunst, Mode und Architektur der Sechziger, Siebziger und Achtziger ist, wird sich von Robert Heineckens Interpretationen inspiriert fühlen.

Der Künstler starb 2006 mit 75 Jahren an Alzheimer. Die Galerie “Cherry and Martin” in Los Angeles gibt in Kürze eine Ausstellung mit Werken von ihm. Falls Sie in dieser Zeit L.A. besuchen, sollten Sie sich das nicht entgehen lassen.

19. Februar – 26. März 2011, Galerie Cherry and Martin, 2712 S. La Cienega Boulevard, Los Angeles, CA 90034

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In-Treffs: Drinks mit Stil im “Standard Downtown”

“Showing off”, eine Attitüde haben, gehört zum guten Ton in L.A.
Bescheidenheit, Understatement? Können Sie gerne praktizieren, aber das kümmert hier keinen. Und beeindrucken schon gar nicht.
L.A. ist “showy” im positiven und negativen Sinn des Wortes – und es macht süchtig. Es gibt keine andere Stadt mehr, in der ich mir vorstellen kann, zu leben.
Und da ich diese Stadt langsam aber sicher in- und auswendig kenne, kann ich Ihnen ein paar Einblicke in die wirklich guten Mehr…!

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Street Fashion: Inspirierendes von den Straßen L.A.’s


Mode aus L.A. ist bekannt für den eher legeren, laissez-faire “California-Style”: Bequemlichkeit ist Trumpf und Teil des Lebensgefühls.
Und doch sieht man hier immer wieder sehr interessante Stilkombinationen. Neben dem üblichen Einheitslook der Masse gibt es Leute, die Mode als Botschaft ihres persönlichen Stils benutzen – “der Körper als Kunstwerk”.

Es ist das Gegenteil der Beamten-Mentalität, des grauen Einheitsbreis der Riesen-Maschinerie: zum Teufel mit Konformismus, denn das Einzige, was du später bereuen wirst, ist das, was du früher hättest tun können…aber nicht getan hast.

Die Strandschönheit im nächsten Foto trägt zwar zu dieser Jahreszeit keinen Bikini, scheint aber trotzdem zufrieden, selbstbewusst und sexy, in vollem Bewusstsein ihrer Individualität.

Los Angeles ist eben ein unerschöpfliches Potpourri an Menschen und Mode-Stilen aus aller Welt. Und genau darum ist es so inspirierend, hier zu leben.

Alle Fotos stammen vom L.A.-Streetfashion-Blog Histyley.com

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Wo Drachen speisen – Restaurant Jitlada in East Hollywood

Jitlada

Hochroter Kopf, laufende Nase, Schweissausbrüche und ein Brennen im Rachen, das Sie glauben lässt, Sie seien ein bösartiger Drache aus der altgermanischen Mythologie.

Falls Sie jemals echtes thailändisches Essen probiert haben, wissen Sie, wovon ich spreche. Süd-Thailändisch, wohlgemerkt.
Das Restaurant Jitlada in East-Hollywood hat ein Kunststück geschafft: die Schärfe überdeckt nicht die Gewürze und Kräuter in Ihrem Essen, die so typisch für Thailand sind: Zitronengras, Basilikum, Kokosnuss, Kardamom, Koriander, Kurkuma…

Die Besitzerin des Restaurants, Sarintip Singsanong (ihr Spitzname ist Jazz), kam vor 30 Jahren aus ihrem kleinen Heimatdorf in Süd-Thailand nach Los Angeles – mit einem Koffer und 200 Dollar.
Inzwischen ist das Ganze ein Familienbetrieb, viele ihrer Verwandten kamen, um Tante Jazz mit ihrem Restaurant zu helfen. Jitlada gilt als das beste Thai-Restaurant von L.A. – gelobt von Restaurant-Kritikern, gefilmt von Food-Channels, mit Star-Gästen, die sich dort die Klinke in die Hand geben. Wie könnte es auch anders sein, man ist ja schließlich in L.A. Einer der Stammgäste ist Matt Groening, der Schöpfer der Simpsons. Der fand das Essen gleich so inspirierend, dass er an Ort und Stelle ein paar Karikaturen von Bart & Co malte, die natürlich eingerahmt an der Wand prangen.

Hier kommen zwei Insider-Tipps: 1. wenn Sie die Speisekarte gereicht bekommen, ignorieren Sie die typischen Thai-Gerichte auf den ersten Seiten. Blättern Sie bis zum Ende, bis Sie eine zweite Zusatzkarte finden. Das ist die Karte, von der Sie bestellen sollten, denn dort finden Sie all die Köstlichkeiten aus Jazz’s Heimatküche, die in typischen Thai-Restaurants nicht zu finden sind. 2. Bringen Sie Zeit und Geduld mit. Das Essen wird frisch zubereitet und dauert eine Weile.
Und dass Sie sich dort nicht zum ersten Date oder Geschäftsessen verabreden, versteht sich ja wohl von selbst, denn der elegante Eindruck, den Sie eventuell machen wollen, ist spätestens beim dritten Löffel dahin.
Aber es schmeckt gut…

Jitlada, 5233 W Sunset Blvd. Los Angeles, CA 90027 Phone: (323) 663-3104

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