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Momentaufnahme: Eine Stunde auf einer Party in Hollywood

Vor der Party: Auf der Terrasse von Freunden in den Hollywood Hills

Vor der Party: Auf der Terrasse von Freunden in den Hollywood Hills

Was wäre Hollywood ohne seine Parties? Ein langweiliges Fleckchen Erde. Nur gut, dass es hier immer genug Anlässe gibt. Falls der geneigte Leser nun denkt, die Verfasserin dieses Berichts gehe auf Parties mit Brad Pitt, Steven Spielberg und Shia LeBoeuf ein und aus, dann muss mal eben Folgendes richtig gestellt werden:

Zugang zum erlauchten Kreis von Hollywoods oberen Zehntausend zu bekommen, ist nicht einfach – und wenn man diesen hat, dann ist Diskretion das Zauberwort.

Derjenige, der mit den Superstars feiert, wird sich hüten, darüber aus dem Nähkästchen zu plaudern.

Und so feiert die Otto Normaljournalistin meist im Kreis derer, die zwar gut betucht sind – aber nicht Nicole Kidman heißen. Sollte sich auf diesen Parties mal ein Superstar blicken lassen, wird den Besuchern ans Herz gelegt, dies doch bitte nicht nicht für die Medien auszuschlachten. Solch ein Maulwurf wird nämlich mir nichts, dir nichts dorthin verwiesen, wo der Zimmermann das Loch gelassen hat.

Schauplatz: die Privatparty einer Ärztin in den Hollywood Hills. Die schmiss eine Feier zu ihrem Geburtstag (wobei ihr Alter natürlich den ganzen Abend lang peinlichst verschwiegen wurde) und lud eine exklusive Auswahl an Freunden in ihr erlauchtes Häuschen. Manche davon waren mal berühmt aber sind es nicht mehr, andere arbeiten daran und wieder andere schert es keinen feuchten Kehricht, jemals in den Olymp Hollywoods aufzusteigen.

Cindy (37) ist eine braungebrannte, blonde Karrierefrau. Die attraktive Immobilienmaklerin erscheint in kurzen weißen Shorts mit pinkem Oberteil. Cindy ist laut. Sie bevorzugt Frauen, und das kann man nicht übersehen: ihre weibliche Figur steht im Gegensatz zu ihrer maskulinen Austrahlung. Diese Frau weiß, wo es langgeht. Die meisten Männer werden wohl schon aus Logik die Finger von ihr lassen: Cindy kann man(n) nicht pflücken: “Ich bin kein Kind von Traurigkeit – ich genieße das Leben und nehme meine Chancen war. Aber ich bin es, die bestimmt, da führt kein Weg daran vorbei”, sagt sie lachend und nimmt zwinkernd einen kräftigen Schluck von ihrem Wodka-Lemon.

Fireworks 4th of July

Fireworks 4th of July

Lyman (71), ein weißhaariger, großgewachsener Schauspieler, hat in zahlreichen Hollywood-Filmen und TV-Serien mitgewirkt, darunter “Bonanza”, “Kojak”, “Ferris macht blau” und “Das A-Team” aus dem Jahr 1986. Lyman geht normalerweise nicht auf Parties, aber diesmal gab er dem Drängen seiner Freunde nach. Hollywood, so meint er zufrienden, habe ihn gut behandelt. Er kann verstehen, dass Nachwuchsschauspieler heutzutage schnell disillusioniert werden. Ein Phänomen kennt er zur Genüge: manchmal gibt es zwei, drei Monate keine Aufträge, und dann kommen zehn Angebote auf einmal.

Terrance ist Drehbuchautor von Independent-Filmen. Der 40-jährige Afro-Amerikaner verfügt über umfangreiches Wissen im Bereich Mythologie: Kalifornien, so erzählt er, bekam seinen Namen von einer Amazone, die auch heute noch als Schutzgeist Kaliforniens gilt. In einer Novelle des frühen 15. Jahrhunderts beschreibt der Spanier Garci Rodríguez de Montalvo

Mural of Queen Calafia and her Amazons in the Room of the Dons at the Mark Hopkins Hotel, San Francisco

Mural of Queen Calafia and her Amazons in the Room of the Dons at the Mark Hopkins Hotel, San Francisco

ein Volk von schönen, schwarze Amazonen, die einst über eine mythologische Insel mit immensem Goldvorkommen nördlich von Mexiko herrschten. Sie verfügten über eine Luftarmee von fünfhundert trainierten Greifen, jenen Fabelwesen, die der Sage nach dort einst heimisch waren.

Die Königin der Amazonen hieß Calafia – und “California” war der Name der Insel, über die sie mit ihrem Kriegerinnenvolk herrschte.

Cindy lacht rau und nickt zustimmend.

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Dating in den USA


Dieser Artikel erschien am 2. Juli 2011 in der “Neuen Westfälischen Zeitung”.

Carola M., (43) eine deutsche Journalistin und Wahl-Amerikanerin auf Zeit, war drei Jahre lang erfolglos auf der Suche nach einem Lebenspartner in Los Angeles: “Ich weiß nicht, ob das nur in L.A. so ist, aber jeder Mann, den ich hier kennengelernt habe, hat sich nach ein paar Wochen einfach nicht mehr gemeldet. Wir hatten die beste Zeit, und dann war auf einmal Sendepause. Ich habe die Welt nicht mehr verstanden.”

Carola hatte ihre Dates meist auf Dating-Webseiten kennengelernt – die Wahl des paarungswilligen Amerikaners von heute. “Bist du auf match dot com?” ist die Frage, die sich Freunde im heiratswilligen Alter untereinander stellen. Dass das Internet die bevorzugte Wahl für Frauen ist, ist nur zu verständlich wenn man bedenkt, Mehr…!

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Virtueller Kurzausflug: Death Valley National Park

Hier mal eben etwas in eigener Sache – definitiv interessant für Leute, die an Naturparks in den USA interessiert sind.

Ein paar von euch wissen, dass ich auch als Sprecherin arbeite. Vor kurzem habe ich Mehr…!

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Nachwuchs: Die Malereien der Simrit Kaur

"Rest" by Anastasia Simrit Kaur

"Rest" by Anastasia Simrit Kaur

In meinem Umgang mit Künstlern habe ich gelernt, dass es einen entscheidenden Unterschied zwischen herkömmlicher und spirituell orientierter Kunst gibt: während bei der “normalen” Kunst die Deutung dem Betrachter überlassen bleibt, (und der Künstler manchmal sogar, ganz ‘Diva’, dem Betrachter eigenständiges Denken abspricht, wenn nach einer Interpretation gefragt wird) hat spirituelle Kunst stets ein klares, unmissverständliches Ziel.
Das bedeutet nicht, dass die eine Kunst der anderen überlegen ist: Kunst spielt immer eine Rolle, wenn es um eine Erweiterung der Perspektive in der Gesellschaft geht; sie beeinflusst den Geist. So gesehen hat Kunst an sich stets eine “spirituelle” Seite.
Vielleicht kann man sich darauf einigen, dass Kunst am ehesten zugänglich ist bei den Künstlern, die die Absicht ihrer Arbeiten verstehen.

Ich sprach mit Anastasia Simrit Kaur (26), einer jungen, russisch-amerikanischen Nachwuchskünstlerin, die schon längst die Aufmerksamkeit der spirituellen Community L.A.s auf sich gezogen hat.

DANA HEIDNER-KRUEGER: Was willst du mit deiner Kunst ausdrücken?

ANASTASIA SIMRIT KAUR: Mein Ziel ist stets, dem Raum, in dem sich meine Kunst befindet, eine heilende Energie zu vermitteln. Jedes Werk hat einen Namen, der seine spezielle Funktion bezeichnet: einige Werke regen einen meditativen Zustand an, andere Entspannung, wieder andere Kreativität und Leidenschaft oder Wohlstand. Es ist mir wirklich wichtig, positive Gefühle zu vermitteln. Ich hoffe, dass die Menschen, die meine Kunst ansehen, etwas Gutes spüren, dass sie genießen was sie sehen, und dass es angenehme Erinnerungen in ihnen weckt. Wenn ich male, befinde ich mich in einem meditativen Zustand – so sehr, dass ich, wenn ich fertig bin, nicht weiß, was eigentlich geschehen ist!

DANA HEIDNER-KRUEGER: Wer hat deinen Stil beeinflusst?

"Deep Sea: explore" by Anastasia Simrit Kaur

"Deep Sea: explore" by Anastasia Simrit Kaur

ANASTASIA SIMRIT KAUR: Wo soll ich anfangen… ich glaube, ich muss meiner Mutter den meisten Kredit geben, denn sie Mehr…!

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Der neue Sound aus L.A.: Awolnation

Ich hätte nicht gedacht, dass “Awolnation” auf einer durchschnittlichen Radiostation gespielt werden würde, einfach weil er zu innovativ und mit seiner Mischung aus Hip-Hop, Electronic, Dance und Punk nicht genug “mainstream” ist. Letzte Woche aber, auf meinem Nachhauseweg, hörte ich seinen Song “Sail” im Radio.

“Awolnation” ist Aaron Bruno, früher Mitglied bei “Under the Influence of Giants.” Sail” ist sein erster Charterfolg in den USA.
Der Beat erinnert mich an Bands wie Front 242 (“Happiness” und “Headhunter”) und Rammstein: reine, unverfälschte Ohr-Orgasmen für die, die klebrige, honigsüße Klänge verabscheuen.

http://www.awolnationmusic.com‬

Awolnation auf iTunes.

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Von Soul und Pennern in L.A.


Aloe Blacc, ein Soulmusiker und Rapper aus Los Angeles, landete im November letzten Jahres mit dem Song “I need a Dollar” in den deutschen Top 10. Die Lyrics handeln von einem Mann, der auf der Straße landet und betteln geht.

Das erinnert mich an jemandem, dem ich letzte Woche mit einer Freundin Stacy vor einem Sushi-Restaurant begegnet bin: gekleidet im Stil der Blaxploitation-Zeit der Siebziger Jahre, mit Hut, Anzug und frisch polierten, wenn auch abgetragenen Schuhen. Ich war gerade in das Restaurant gegangen, um die Reservierung zu sichern, während Stacy sich auf die Bank davor setzte, um an ihrem iPhone herumzufummeln. Als ich herauskam, stand er da, laberte Stacy zu und fragte, ob er denn etwas vorsingen dürfe. Stacy gab den Ball an mich ab: “Fragen Sie doch meine Freundin.” (Thank you very much, Stacy :-/…) Erwartungsvoll sah er mich an.

Ich bin kein Fan von spontanen Solos. Der Gedanke diesem Typen bei seinem Ständchen zuhören zu müssen, aus Höflichkeit eine Gefangene des Augenblicks zu sein, erfüllte mich so sehr mit Widerwillen, dass ich mit Entsetzen nur noch “Nein, kein Interesse” krächzen konnte. Stellen Sie sich vor, der Typ singt lauthals los – und man muss dastehen und sich das anhören und ihm dann noch einen Dollar geben, statt ihm das Herz zu brechen. (Das erinnert mich an meine rechtschaffene Cousine an der Geige, damals 12 Jahre alt – die wollte zwar keinen Dollar, aber Anerkennung für das Katzengejammer. Und ein paar Stunden zuvor war mein Cousin aus Long Island, der auf Deutschlandbesuch war, gerade mit einer Tüte Gras aus Amsterdam zurückgekehrt und versuchte, vollkommen enthemmt, mich zu einem Schäferstündchen zu überreden…. was für ein Alptraum. (Nein, das Schäferstündchen habe ich nicht angenommen…)

Ich finde es definitiv cool, wenn jemand etwas für sein Geld tun will, aber was ich in diesem Fall roch war ganz klar Bullshit. Dem Typen passte es garnicht, dass ich seinen Plan durchkreuzt hatte; als ich abgelehnt hatte, sah er mich an, als wenn er mich erwürgen wollte. Ein Meister emotionaler Manipulation.

Wenn also jemand meint, so wie Alecc Blacc in seinen Lyrics: ”Wenn ich meine Geschichte mit dir teile, gibst du mir dann einen Dollar …[...] ich brauche jemanden, der meine Last mit mir trägt, ” dann würde ich ihm wohl den Dollar geben, wenn es passend erscheint, aber ansonsten heißt es: “Behalte bitte schön deine Geschichte für dich und trage deine Last selber. Ich habe keinen Platz für dein Gepäck auf meinem Rücken.”

Es muss einem vorbehalten sein, nicht aus schlechtem Gewissen von seiner Zeit und seinem Geld geben zu müssen, oder weil einem das Gefühl vermittelt wird, man schulde es jemandem, nur weil man sich entschieden hat, ein anderes Leben zu führen.

Aloe Blacc hat übrigens noch einiges mehr in seinem Repertoire als “I Need a Dollar”. Er hat z. B. den Song “At All” für Lena Meyer-Landrut geschrieben (begrenzt interessant, das gebe ich zu), und hier ist einer der besten Soulsongs überhaupt:
Das Miguel Atwood-Ferguson Ensemble mit “Deliver the Word”, featuring Aloe Blacc, bei einem Live-Konzert in Los Angeles.

Aloe Blacc auf iTunes.

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Fashion aus Hollywood: Mode für Rebellen

Kollektion "Electro Geisha" - Kat von D's Lieblingskleid

Kollektion "Electro Geisha" - Kat von D's Lieblingskleid

Kennen Sie Kat von D, die Königin der L.A.-Tattooszene?  Jawohl, die Kat, die nun mit Skandal-Bubi Jesse James, dem Ex-Mann von Sandra Bullock zusammen ist. Die über- und über tätowierte Schöne ist eine Kundin der L.A.-Modedesignerin Pinar Eris. Kein Wunder, kreiert Pinar doch Mode, die man hier gern als “edgy” bezeichnet, als “ausgefallen”, mit Ecken und Kanten.

Pinar (37) stammt ursprünglich aus Ankara und lebt seit 1999 in Los Angeles.

DANA HEIDNER: War es schon immer dein Traum Modedesign zu machen?

PINAR ERIS: Es war mein Kindheitstraum. Jahre später ging ich in die USA, studierte Kunst – und durch Zufall Mehr…!

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Reminder: Tim Burton Ausstellung

Hier kommt mal wieder ein Geheimtipp, der weniger mit L.A.’s ausgetretenen Touristenpfaden zu tun hat und Menschen, die an (Film-)Kunst interessiert sind, begeistern wird:
Tim Burton ist uns allen bekannt als Produzent, Regisseur und Drehbuchautor, der es schafft, Filme zu machen, die sowohl traumhafte Einnahmen verbuchen als auch Kultstatus erlangen – ein Kunststück für sich in Hollywood.
Seine Kinohits waren bisher Filme wie “Edward mit den Scherenhänden”, “Beetlejuice”, “Sweeney Todd” und zuletzt das einzigartig umgesetzte Remake von “Alice im Wunderland”.

Nicht alle wissen, dass Mehr…!

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Rock aus Seattle: Band of Horses

 

“Band of Horses” ist eine amerikanische Rockband aus Seattle. Die Jungs
sind gerade auf Europatour und kommen in ein paar Tagen nach
Deutschland.
Seit ihrer Gründung in 2004 haben sie drei Studioalben herausgebracht;
ihr letztes “Infinite Arms” ist ihr bisher erfolgreichstes und wurde
letztes Jahr für einen Grammy nominiert.
Der Song “Dilly” ist aus diesem letzten Album. Das Video dafür wurde
gleich um die Ecke von L.A. gedreht: in der Mohave Wüste. Sehenswert,
denn es spiegelt ein Siebziger Jahre Biker-Feeling wider; witzig, denn
man sieht nicht oft “knallharte Biker” beim nett choreografierten Tänzchen. Leid tut es einem nur um den gutaussehenden Polizisten mit dem sagenhaften Hintern (@ 2:15). Nur gut, dass das alles Filmblut und Erdbeermarmelade ist.

Band of Horses auf iTunes

Tourdaten Deutschland:
17. Juni 2011 Southside Festival im Gewerbepark Neuhausen ob Eck
18. Juni Berlin in der Wuhlheide
19. Juni Hurricane Festival am Eichenring, Scheeßel

Weitere Tourdaten für Europa gibt’s hier.

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Schwarzeneggers Enthüllung

Schwarzenegger 1984

Schwarzenegger 1984

Nun hat er also einen neuen Spitznamen, der Schwarzenegger: die amerikanischen Medien haben ihn “Sperminator” getauft.

An sich kein schlechter Titel für einen 64-jährigen. Er verheisst Virilität, wenn auch nicht gerade die Bereitschaft zur Selektion. Eine Sperma-Maschine, die, in alter Terminator-Manier, alles umlegt, was im Wege steht. Schließlich steht die Menschheit kurz vor der Ausrottung.

Zahlreiche Reporter campieren z. Zt. im kalifornischen Bakersfield vor dem Haus der Mutter des Kindes, Schwarzeneggers ehemaliger Haushälterin Mildred Patricia Baena, eine inzwischen 50-jährige Frau hispanischer Abstammung. Die ist weise genug, sich dort z. Zt. nicht antreffen zu lassen, aber die Nachbarn sind gern bereit, auszuhelfen: “Der Makler meinte damals, als das Haus verkauft wurde, dass Arnold es für einen Angestellten gekauft hat, der in Rente gehen wollte,” heisst es da, und in Bezug auf das Kind: “Er ist ein wundervolles Kind. So ein netter junger Mann. Er respektiert Menschen und Eigentum, sehr höflich. Er ist sehr intelligent. Ein Kind, das man gerne um sich hat.” Fast wie Tante Else von der Lindenstraße (Gotthabsieselig), aber in der amerikanischen Version. Amerikaner meckern nicht offen, die killen mit Freundlichkeit.

Dass Baena offenbar den Sohn, dessen Name von den Medien bisher nicht veröffentlicht wurde, als Kind ihres damaligen Mannes Rogelio ausgegeben hatte, lässt die Medien hier spekulieren: Wann erfuhr der Gehörnte, dass da ein Kuckucksei im Nest war? Rogelio schweigt. Genießen tut er sicher nicht.

Brisant: der heute 14-jährige Junge wurde offenbar nur fünf Tage später als Schwarzeneggers Sohn Christopher aus der Ehe mit Maria Shriver geboren. Wie schon gesagt: man(n) kann nicht zimperlich sein, wenn die Welt vor der Ausrottung steht.

Maria Shriver erschien unterdessen als Überraschungsgast in der Abschiedsshow ihrer Freundin Oprah Winfrey und meinte zu der: “Du hast mir Liebe, Unterstützung, Weisheit und, mehr als alles andere, Wahrheit gegeben.” Na, wenn das kein eleganter Seitenhieb gegen ihren Noch-Mann ist.

Und die Moral von der Geschicht’? Die führt zunächst einmal zu einer Frage: Was sagen Geschichten wie diese über Männer in führenden Positionen?

Antwort: Der Kaiser hat eben doch keine Kleider. Und wenn man keine Kleider hat, wie kann man(n) den Schniedel in der Hose behalten?
Jedenfalls hat das, was mangels fehlender Kleider ans Tageslicht kommt, einen respektablen Umfang; da guckt frau gerne hin. Und freut sich auf weitere Enthüllungen.

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